Förderung von Vereinen

Zusätzlich ist es dem Verband ein wichtiges Anliegen, gelungene Gestaltungsmaßnahmen öffentlichkeitswirksam herauszustellen.

So werden Obst- und Gartenbauverein jährlich

• mit bis zu insgesammt 2.000 € für Einzelprojekte

  sowie

• mit 1.500 € für Aktivitäten in der Kinder und Jugendarbeit gefördert.

Es ist nicht im Interesse des Kreisverbandes, Vermögen anzuhäufen, sondern die uns zufliesenden Gelder für Maßnahmen aktiver Ortsvereine zur Verfügung zu stellen.

 

Förder- und Zuschussfähig sind:

• Neuanlage von Grünflächen

• Baumpflanzungen

• Bau von öffentlichen Grünanlagen

• Bau/Sanierung von Dorfbrunnen, Feldkreuzen, Bildstöcken

 

Dem Zuschussantrag an den Kreisverband sind beizufügen:

• kurze Beschreibung des Vorhabens

• Lageplan, Skizze, Zeichnung des Vorhabens

• Fotos vorher/nachher

• Rechnungen/ Zahlungsabwicklung

 

Der Zuschussantrag für das laufende Kalenderjahr ist

bis spätestens 30. November beim Kreisverband einzureichen.

 

Der Kreisverband förderte zum Beispiel:

 

 

 

Umgestaltung des Umfeldes von Bildstöcken und Marterl

Die Situation

Untrennbar ist die innige Verbindung der Flurdenkmäler mit ihrem jeweiligen Standort. Kein Bildstock, keine Kapelle, kein Wegkreuz steht zufällig an seinem Platz.

Denkmal und Landschaft, Standort und Umgebung - nie kann das Eine ohne das Andere geschützt, gepflegt und erhalten werden.

Doch rückten die Stimmigkeit des Standortes und die Wertigkeit des Umfeldes erst spät ins Bewusstsein. Früher begleiteten Bildstöcke, Hochkreuze und Kapellen selten mehr als einzelne Bäume oder Baumgruppen. Nach 1950 wurden erstmals ortsbildverschönernde Maßnahmen ergriffen.

Grundsätze der Gestaltung

Grundsätzlich ist jede Gestaltung und Pflege des Umfeldes religiöser Denkmäler ein erfreuliches Zeichen der Aufmerksamkeit gegenüber dem fränkischen Kulturerbe. Um aber bei Gestaltungsmaßnahmen ein ästhetisch und denkmalpflegerisch zufriedenstellendes Ergebnis zu erzielen, sind bestimmte Regeln beachten.

Es sollte immer das Denkmal im Mittelpunkt stehen. Innere Einkehr, Andacht und Gebet müssen ohne störende Einflüsse von außen möglich sein. Eine zurückhaltende, dezente, aber doch traditionelle Pflanzenverwendung ist anzustreben. Temporärer Blumenschmuck ist denkbar, sollte aber dauerhaft keine Verwendung finden.

Beratungsangebote der Fachberater 

Der sensible Umgang mit den Möglichkeiten der Umgestaltung bedeutet eine Herausfoderung.

Gerne unterstützen die Fachberater am Landratsamt ihre Bemühungen und würden sich über eine Kontaktaufnahme freuen.

 

Fördermöglickeiten

Der Bezirk und der Bezirksverband für Gartenbau und Landespflege Unterfranken unterstützen Ihre Bemühungen auch finaziell. Der Förderzuschuss beträgt bis zu 500 € je Bildstock, Marterl oder Kapelle.