Förderung von Vereinen

Aktiv im Klimawandel

 

Der Landkreis Haßberge ist mit dem LEADER-Projekt „Landkreis Haßberge –aktiv im Klima und Umweltschutz“ in den Jahren 2020 und 2021 aktiv.

Der Kreisverband möchte diese wichtigen Bemühungen mit eigenen Aktivitäten unterstützen. Hierbei haben wir Pflanzungen von schattenspendenden und kleinklimaverbessernden Gehölzen auf öffentlichen Grünflächen sowie in Außenbereichen von Schulen und Kindergärten im Blick.

Vereine sind aufgerufen, mit Gehölz- und Baumpflanzungen der Klimaerwärmung entgegenzuwirken. Diese zukunftsorientierten Pflanzmaßnahmen sollen auf Initiative des Gartenbauvereins, idealerweise gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen, umgesetzt werden.

Jede Pflanzinitiative wird für den Bezug der Pflanzen, sowie des Baumschutz- und Verankerungsmaterials, mit bis zu 1.000 € gefördert.

Eine Ausschüttung der Fördermittel in Höhe von 3.000 € erfolgt nach dem Eingangsdatum des Antrags. Die Planung und Umsetzung ist in Abstimmung mit der Kreisfachberatung durchzuführen.

 

 

 

Umgestaltung des Umfeldes von Bildstöcken / Marterl

 

Untrennbar ist die innige Verbindung der Flurdenkmäler mit ihrem jeweiligen Standort. Kein Bildstock, keine Kapelle, kein Wegkreuz steht zufällig an seinem Platz.

Denkmal und Landschaft, Standort und Umgebung - nie kann das Eine ohne das Andere geschützt, gepflegt und erhalten werden.

Doch rückten die Stimmigkeit des Standortes und die Wertigkeit des Umfeldes erst spät ins Bewusstsein. Früher begleiteten Bildstöcke, Hochkreuze und Kapellen selten mehr als einzelne Bäume oder Baumgruppen. Nach 1950 wurden erstmals ortsbildverschönernde Maßnahmen ergriffen.

Grundsätze der Gestaltung

Grundsätzlich ist jede Gestaltung und Pflege des Umfeldes religiöser Denkmäler ein erfreuliches Zeichen der Aufmerksamkeit gegenüber dem fränkischen Kulturerbe. Um aber bei Gestaltungsmaßnahmen ein ästhetisch und denkmalpflegerisch zufriedenstellendes Ergebnis zu erzielen, sind bestimmte Regeln beachten.

Es sollte immer das Denkmal im Mittelpunkt stehen. Innere Einkehr, Andacht und Gebet müssen ohne störende Einflüsse von außen möglich sein. Eine zurückhaltende, dezente, aber doch traditionelle Pflanzenverwendung ist anzustreben. Temporärer Blumenschmuck ist denkbar, sollte aber dauerhaft keine Verwendung finden.

Beratungsangebote der Fachberater 

Der sensible Umgang mit den Möglichkeiten der Umgestaltung bedeutet eine Herausfoderung. Gerne unterstützen die Fachberater am Landratsamt ihre Bemühungen und würden sich über eine Kontaktaufnahme freuen.

Fördermöglickeiten

Der Bezirk und der Bezirksverband für Gartenbau und Landespflege Unterfranken unterstützen Ihre Bemühungen auch finaziell. Der Förderzuschuss beträgt bis zu 500 € je Bildstock, Marterl oder Kapelle.